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Für Familien5 Min. Lesezeit

Das Leben nach der Pflege: Der Übergang, auf den einen niemand vorbereitet

Wenn die Pflege endet — durch Genesung oder Verlust — kann der Übergang zurück ins gewöhnliche Leben desorientierend und voller Trauer sein.

Vom HereAsOne-TeamGeschrieben aus persönlicher Erfahrung mit dem Verlust durch Krebs. Dies ist kein medizinischer Rat.

Pflege schafft ihre eigene Welt. Eine Welt mit eigenen Rhythmen, eigenen Anforderungen, eigenem Sinn. Sie kennen den Medikamentenplan, die medizinischen Kontakte, die Warnsignale. Sie haben Ihr Leben um die Bedürfnisse eines anderen Menschen organisiert, und obwohl es erschöpfend war, hat es Ihren Tagen eine bestimmte Struktur und Bedeutung gegeben.

Wenn das endet — sei es, weil Ihr geliebter Mensch genesen ist, oder weil er gestorben ist — kann der Übergang eine der desorientierendsten Erfahrungen Ihres Lebens sein.

Nach der Genesung: Wenn Ihr Angehöriger gesund wird und keine intensive Pflege mehr braucht, erwarten Sie vielleicht, pure Erleichterung zu fühlen. Und vielleicht tun Sie das. Aber Sie fühlen sich möglicherweise auch verloren. Der Sinn und die Struktur, die die Pflege bot, sind plötzlich verschwunden. Die intensive Nähe dieser Zeit hat sich verändert. Vielleicht trauern Sie um etwas, das Sie nicht ganz benennen können — die Nähe, das Gefühl gebraucht zu werden, die Bedeutung, die aus dem Tun von etwas so Wichtigem kam. Das ist real und verdient Anerkennung.

Nach dem Verlust: Wenn Ihr Angehöriger gestorben ist, ist das Ende der Pflege in so tiefe Trauer gehüllt, dass der Übergang selbst oft unbeachtet bleibt. Aber die Trauer von Pflegenden hat ihre eigenen besonderen Dimensionen. Vielleicht haben Sie den Tod so lange erwartet, dass Sie etwas Erleichterung empfinden und sich dann schuldig dafür fühlen. Vielleicht spüren Sie die Abwesenheit nicht nur der Person, sondern der Rolle, die Ihren Tagen Form gab. Die Stille dort, wo der Zeitplan war. Der erste Morgen, an dem Sie aufwachen und nach niemandem schauen müssen.

Geben Sie sich wirkliche Zeit zur Neuanpassung. Die Zeit nach der Pflege ist keine Rückkehr zu Ihrem früheren Leben — es ist ein Übergang zu einer neuen Version des Lebens, und er braucht Zeit. Therapie oder Beratung, die sich speziell auf den Pflegeübergang konzentriert, kann wirklich wertvoll sein, ebenso wie das Wiederanknüpfen an die Teile von Ihnen und Ihrem Leben, die die Pflege zusammengedrückt hat.

Sie haben etwas Außerordentliches getan. Sie sind aufgetaucht, Tag für Tag, für jemanden, der Sie brauchte. Das verschwindet nicht, wenn die Pflege endet. Es ist in dem verweben, wer Sie sind. Geben Sie sich selbst dieselbe Zärtlichkeit in diesem Übergang, die Sie der Person gegeben haben, die Sie gepflegt haben.

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Sie haben sich die ganze Zeit um alle anderen gekümmert.

Erschöpfung als pflegender Angehöriger ist real — und sie verdient echte Unterstützung. Das Gespräch mit einem Therapeuten kann Ihnen helfen, das zu verarbeiten, was Sie tragen, damit Sie für den Menschen, den Sie lieben, weiterhin da sein können.

Von zu Hause aus sprechen, zwischen Terminen, in Ihrer eigenen Zeit.

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